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"Gebäudebrand" Feuerwehr übt den Ernstfall PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dennis Riemann, Fotos: Moritz Frankenberg   
Samstag, den 08. November 2014

Ein in die Jahre gekommenes Einfamilienhaus, was in den nächsten Wochen abgerissen wird, diente der Feuerwehr Sutthausen nun kurzfristig als Übungsobjekt. Wir bedanken uns dafür noch einmal bei der Eigentümerin, die uns vor einigen Wochen anbot in dem Objekt eine Einsatzübung durchzuführen. Diese Möglichkeit ließ man sich gewiss nicht entgehen und so startete am Abend des 04. November die Übung unter dem Stichwort "Gebäudebrand- Menschenleben in Gefahr".

Das auf der Anfahrt befindliche TLF16 wurde von der Übungsleitstelle darüber informiert das ein Jugendlicher angerufen habe und berichtete, dass das ganze Haus voller Rauch sei und er aus dem OG nicht mehr flüchten könnte. Beim Eintreffen machte der Jugendliche bereits am Schlafzimmerfenster im OG auf sich aufmerksam. Ebenso berichtete er von einem Rollstuhlfahrer der sich ebenfalls noch im OG aufhalten sollte. Die weitere Erkundung des Fahrzeugführers ergab dann, dass im Erdgeschoss das Wohnzimmer in voller Ausdehnung brannte und alles bis zur Nullsicht verraucht war. 

Der erste Angriffstrupp der unter Atemschutz den Jugendlichen über eine Steckleiter gerettet hatte, durchsuchte anschliessend das OG nach dem Rollstuhlfahrer. Ein weiterer Angriffstrupp begann zwischenzeitlich mittels C-Rohr die Brandbekämpfung im Wohnzimmer und durchsuchte das EG nach eventuell weiteren Personen. Nach ersten Löschmaßnahmen (ausstellen der Nebelmaschine und die das Feuer symbolisierenden Blitzleuchten) konnten in einem Kinderzimmer ein Baby und ein sich unter einem Bett versteckendes Kleinkind aufgefunden werden.

Die Besatzung vom zwischenzeitlich eintreffenden LF16-TS stellte einen dritten Angriffstrupp und baute eine Wasserversorgung vom nächstgelegenen Hydranten zum TLF auf. Der dritte Angriffstrupp unterstütze nach dem Ausrüsten den ersten Trupp beim Retten des Rollstuhlfahrers. Dieser wurde mit einer Fluchthaube geschützt von den beiden Trupps mühselig über die Treppe des verrauchten Treppenraumes ins Freie getragen.

Einziges Manko der sonst äusserst positiv verlaufenden Übung war, dass die Küchentür hinter der sich noch eine Person befand, aufgrund der Verrauchung und der damit verbundenen schlechten Sicht viel zu spät entdeckt wurde. Die Sicht im Gebäude wurde erst nach ausgiebigen Lüftungsmaßnahmen durch Querlüftung besser, sodass infolgedessen die übersehene Tür gefunden und die letzte noch zu rettende Person ins freie gebracht werden konnte.

Resümee der Übung ist, dass ein Hochdrucklüfter welcher in Sutthausen derzeitig noch nicht vorhanden ist, im Ernstfall zum schnelleren Entrauchen und Auffinden der Person beigetragen hätte. Ebenso sollten aber auch weiterhin die standartisierten Abläufe ausgiebig geübt werden, damit sich die Trupps noch zügiger ausrüsten und ebenso sicher wie schnell in unbekannten Räumen unter Nullsicht vorgehen können.

 

Übung im Abbruchhaus 2014 Übung im Abbruchhaus 2014 Übung im Abbruchhaus 2014
Übung im Abbruchhaus 2014 Übung im Abbruchhaus 2014 Übung im Abbruchhaus 2014
Übung im Abbruchhaus 2014    

 

 

 

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